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Anna Neubert

Anna Neubert ist Geigerin und Regisseurin mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich interdisziplinärer Konzertformate. Sie erhielt ihre geigerische Ausbildung in Köln und Paris und spezialisierte sich im anschließenden Masterstudium bei Barbara Maurer, Barnabas Kelemen und David Smeyers auf die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik, vertieft durch die Teilnahme an der Lucerne Festival Academy und dem European Workshop for Contemporary Music des Deutschen Musikrats.

Auszeichnungen und Förderung erhielt Anna u.a. beim Internationalen Alois Kottmann Wettbewerb, beim Concours Internatinonal de Leopald Bellan und durch die Konzertförderung „Yehudi Menuhin - Live Music Now e.V.. 2016 erhielt sie mit dem Trio uBu den Boris Pergamenschikow- Preis.2018/19 erhält sie das "Unseren Künsten" - Stipendium der Claussen-Simon Stiftung in Hamburg und ist Stipendiatin der Toepfer-Stiftung bei der Akademie Concerto21.

Sie nahm an zahlreichen interdisziplinären Projekten und Recherchen teil, so am Kolleg für Musik und Kunst in Montepulciano und am künstlerischen Forschungsformat Labor Cirque.

Seit ihrer mit Bestnote ausgezeichneten Bachelorperformance „Seiltänzer“ übernahm sie die Konzertregie bei Projekten in Kooperation mit dem Kölner Verein für zeitgenössischen Zirkus (METAMORPHOSES NOCTURNES 2015), dem ZAMUS Köln (TRAUMWANDEL 2016), der Bernd-Alois-Zimmermann-Gesellschaft (PRÉSENCE 2016) und für das Kooperationsprojekt AUF.ZU - EIN KONTAKTKONZERT (2017).

Sie spielt als Konzertmeisterin und Solistin mit dem Klettenberger Kammerorchester, im Duo FIDES mit Gitarristen Leonhard Spies und ist Gründungsmitglied von Trio/Ensemble uBu und electronicID (intermediale Musik des 21. Jhdts.). Gemeinsam mit der Sopranistin Marie Heeschen ist sie in einer szenischen Fassung von György Kurtags KAFKA-FRAGMENTEN zu erleben.